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Hohlsaum-Nadel

 
 

Nadelsystem

130/705 H-WING

Tipp

  • Verleihen Sie einfachen Blusen entlang der Knopflochleiste einen besonderen Effekt.
  • Vernähen Sie besonders betonte Nähte mit Viskose-(Rayon-)Faden der Stärke 40 oder Multicolor-Fäden.
  • Erstellen Sie Stickmotive auf der Stickmaschine.
  • Zaubern Sie Ziereffekte beim Annähen von Spitze.
  • Vermeiden Sie Nahtkräuseln bei weichen/leichten Stoffen, indem Sie Sprühstärke oder einen nichtpermanenten Stabilisator, wie ausreißbares Stickvlies, wasserlösliche oder hitzelösliche Stickfolie, verwenden.

Geeignete Stoffe/Materialien:
Die besten Effekte werden bei locker gewebten Stoffen erzielt, z. B.:

  • Leinen
  • Batist
  • Baumwolle Fahnentuch

Verfügbare Nadeldicken

NM 100, NM 120

Beschichtung

Standard

Nadelspitze

Spezialform

Besonderheiten

flügelartig verbreiteter Nadelschaft

Farbmarkierung

nur die Nadeldicke

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Spezialeffekte mit der Hohlsaum-Nadel

Die Hohlsaum-Nadel, auch als Flügel-, Schwert- oder Wing-Nadel bekannt, wird für dekorative Ziernähte, Lochstickereien und Weißstickerei in locker gewebten Stoffen wie z.B. Leinen verwendet. Beim Nähen entstehen Löcher in der Naht, die als Zierelement wirken. So können Hohlsäume einfach mit der Nähmaschine genäht werden, sogar ohne – wie beim Handnähen – vorher Gewebefäden auszuziehen. Dieser traditionelle Hohlsaum-Effekt wird durch die "Flügel" auf beiden Seiten des Nadelschaftes erzielt, die die Gewebefäden behutsam beiseiteschieben. Der Nähfaden unterstützt diesen Effekt, weil er die Gewebefäden daran hindert, wieder ihre ursprüngliche Position einzunehmen.

 
 

Vor dem Nähen

Die Hohlsaum Nadel wird wie jede andere Nadel eingefädelt. Hierbei ist zu beachten, dass der automatische Nadeleinfädler bei der Hohlsaum-Nadel nicht funktioniert. Die großen Stichlöcher sind auffälliger, wenn die Farbe des Nähfadens dem Stoff angepasst wird. Bei Verwendung einer Kontrastfarbe steht der Nähfaden im Fokus und nicht die Nahtlöcher.

Benutzen Sie die Hohlsaum-Nadel nur zusammen mit einer Zickzack-Stichplatte mit länglichem Stichloch. Verwenden Sie als Nähfuß einen Satinstich- oder Zickzackfuß. Falls vorhanden, verwenden Sie die Taste für die Hohlsaum- oder Zwillingsnadel. Verringern Sie andernfalls die Stichbreite so weit, dass die Nadel nicht auf den Nähfuß oder die Stichplatte trifft.

Vermeiden Sie Nahtkräuseln bei weichen und leichten Stoffen, indem Sie Sprühstärke oder einen nicht permanenten Stabilisator verwenden (z. B ausreißbares Stickvlies, wasserlösliche oder hitzelösliche Stickfolie), um den Stoff zu stabilisieren.

 
 

Stichauswahl

Die besten Ergebnisse mit gut sichtbaren Löchern erzielen Sie mit Nutz- oder Zierstichen, bei denen die Nadel mehrfach in das gleiche Stichloch einsticht. Dazu gehören z. B. der Dreifach-Geradstich, der Kammstich, der Sternchenstich oder der Wabenstich, die bei vielen Nähmaschinen verfügbar sind. Oft sind diese Stiche bereits als Hohlsaumstiche in der Maschinenanleitung fettgedruckt markiert oder im Heirloom-Menü der Maschine zu finden. Probieren Sie einfach aus, welche Stiche Ihnen am besten gefallen. Testen Sie diese auf einem Stoffrest, um die Fadenspannung sowie eine geeignete Stichlänge und Stichbreite zu bestimmen.

 
 

Tipps:

  • Verleihen Sie der Naht Glanz durch Verwendung glänzender Stickfäden.
  • Vernähen Sie Multicolor-Fäden für besondere Effekte.
  • Geben Sie einer einfachen Bluse durch Hohlsaumnähte entlang der Knopfleiste eine persönliche Note.
  • Verwenden Sie die Hohlsaum-Nadel auf Stickmaschinen mit Stickdateien, die speziell für diesen Nadeltyp erstellt wurden.
  • Nutzen Sie den Ziereffekt beim Annähen von Spitze.

 
 
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